Pottwal im Mittelmeer

Segeltörn September 2012 von Riposto (Sizilien) zur Inselwelt Griechenlands.

Nachdem wir unsere Bavaria vom Ascheregen des Ätnas gereinigt hatten und Wind aufkam nahmen wir den Anker hoch mit Kurs nach Griechenland. Kaum 10 Seemeilen gesegelt kam eine Flaute, die wir mit Baden überbrückten. Pötzlich tauchte aus dem Nichts  ein Riese auf. Mein erster Gedanke: Ein U-Boot auf unserer Steuerbordseite? Aber nein es war ein Pottwal. Er trieb fast regungslos neben unserem Boot. Man hörte nur sehr deutlich sein Atmen und sah die Wasserfontaine. Seine Nasenöffnung war auf seiner linken Schädelseite. Sichtbar war nur der vordere Teil seines riesigen Körpers bis zu seiner verkrüppelten Rückenflosse. Erst eine Viertelstunde später, als er wieder abtauchte sah man seine mächtige Schwanzflosse die er nun senkrecht aus dem Wasser hob, die wir bis jetzt noch nicht sehen konnten. „Unseren“ Wal, der im Meer verschwunden ist, haben wir danach nicht wieder gesehen.

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