Mücken auf See

Mücken auf See

Auf hoher See gibt es keine Mücken bis auf die, die man selbst per Schiff transportiert hat. Sehr wohl aber gibt es Mücken wenn Süßwassertümpel in der Nähe sind.

Alle Stechmücken sind zur Fortpflanzung auf stehendes bzw. nur langsam fließendes Wasser angewiesen. Ausschließlich die Weibchen der Stechmücken sind Blutsauger, während sich die Männchen von Pflanzensäften ernähren. Das Weibchen benötigt mindestens eine Blutmahlzeit zur Produktion der Eier, welche nach Befruchtung direkt auf die Wasseroberfläche gelegt werden. Hieraus schlüpfen frei schwimmende Larven. Die Larven verpuppen sich und anschließend schlüpft die fertige Mücke aus der Puppe. An Seen oder Tümpeln ist daher meist mit einer hohen Anzahl an Stechmücken zu rechnen. Die Mücken stechen vor allem während der Dämmerung sowie nachts.

Mücken gelten bei uns in Deutschland als lästige Plagegeister. In anderen Regionen der Erde, vor allem in den Tropen und Subtropen, können Mückenstiche dagegen lebensbedrohliche Krankheiten wie  Malaria, Gelbfieber oder Dengue-Fieber übertragen.

Mückenabweisende Hautmittel /Repellents (repellere lat.–> vertreiben)

Repellents sind insektenabweisende Substanzen, die bei den Arthropoden (Bremsen, Fliegen, Stechmücken, Zecken) durch Bildung eines „Duftmantels“ das olfaktorische System stören und somit das Insekt fernhalten, aber nicht abtöten wie die Insektizide.

Wirkstoff Diethyltoluamid (DEET) ist als Spray, Gel, Lotion und Creme in Konzentrationen von 5 bis 90 Prozent erhältlich und gilt weltweit als wirksamstes Insektenabwehrmittel. z.B NOBITE Haut (Wirkstoff 50 % DEET). DEET hat den Nachteil, dass es Plastik angreift und dass es gelegentlich zu Hautreizungen kommen kann.

Wirkstoff Icaridin

z.B NOBITE Haut Sensitive:  Wirkstoff 30% Icaridin

z.B AUTAN als Spray, Gel oder Lotion: Wirkstoff 20% Icaridin

z.B Ballistol Stichfrei, wie Sonnenöl aufzutragen. Wirkstoff: Icaridin und Öle

Pflanzliche Repellentien: Bergamottöl, Eukalyptusöl, Kampfer, Knoblauchextrakte, Kokosnußöl,  Lavendelöl, Pyrethrum, Zitronellöl, Lavendelöl,  Zedernöl,  Eukalyptusöl und Pfefferminzöl. Tests zeigen jedoch, dass die pflanzlichen Repellentien nur wenig Wirkung zeigen.

 

Nach einem Insektenstich: Hat die Mücke zugestochen, hilft Kühlung. In der Apotheke gibt es verschiedene kühlende Gels mit antiallergischer Wirkung (z.B Fenistil Gel) oder auch mit einem geringen Anteil an Cortison. Auch das Kühlen mit Eiswürfeln kann Linderung verschaffen. Nicht kratzen! Sonst verteilt sich das Gift und das Infektionsrisiko steigt.

Hohe Temperaturen (ca.50°C) zerstören das juckreizauslösende Protein. Bite Away Cobra Stichheiler  arbeitet nach diesem Prinzip und wirkt mit konzentrierter Wärme auf die betroffenen Hautstellen. Es kann auch ein im heißem Wasser gut erwärmter Teelöffel sofort nach einem Insektenstich den Juckreiz lindern.

Trinke viel Wasser und benutze After-Sun-Lotions am besten aus dem Kühlschrank.

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