Marinas im Vergleich zu Buchten

Ob vorwiegend Marinas oder Ankerbuchten angelaufen werden, ist Geschmackssache. Manche Segler schwören auf Marinas, wo man andere Segler trifft und sich mit ihnen austauschen kann, den Komfort von praktisch unbegrenztem Wasser und Strom genießen darf und an Land auch Duschen vorfindet, so dass nicht die engeren Duschgelegenheiten an Bord genutzt werden müssen. Um an Land zu gehen benötigt man kein Beiboot sondern kann bequem über den Steg gehen.
Anderen Seglern sind Ankerbuchten aus vielfältigen Gründen lieber: man ist näher an der Natur als in Marinas, die zum Teil mitten in der Stadt liegen und sieht eher naturbelassene Orte, man kann fast jederzeit ins Wasser springen und liegt nicht dicht an dicht neben anderen Yachten. Außerdem ist das Ankern in Buchten eine ganz andere Erfahrung, die sich sehr von dem unterscheidet was man vom Alltag gewohnt ist. Allerdings muss man, um an Land zu kommen, das Beiboot startklar machen und paddeln bzw. den Außenborder verwenden.
Hafenmanöver werden immer unter Motor gefahren, da in engen Marinas sehr geschickt manövriert werden muss.
Ankermanöver werden auch meist unter Motor gefahren, da der Motor den Strom für die elektrische Ankerwinsch liefert und man unter Motor den Anker eingraben oder testen kann. Bei weitläufigen Buchten ankern manche Skipper auch ganz ohne Motor.

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